Forderungen der Gastronomen, Hoteliers und Veranstalter an Bund und Länder

Unabhängige Initiative und Aktion Leere Stühle kämpft für Hoteliers, Gastronomen und Veranstalter, die vor dem unmittelbaren „Aus“ stehen

Unsere Initiative der Gastronomen, Veranstalter und Hoteliers steht für eine Bewegung, die mit leeren Stühlen mahnt, wie prekär die Lage für die Branche ist. Ab Freitag, dem 17. April 2020, fanden jede Woche bundesweit Veranstaltungen der Aktion statt. Symbolisch wurden dabei über 70.000 Stühle, Betten und Podien aufgestellt.

Unsere Vorstellungen zur Rettung unserer Unternehmen können alle auf dieser Seite lesen. Unsere Zeit läuft ab. Viele Unternehmer können am Ende des laufenden Monats keine Gehälter mehr zahlen, zigtausende Unternehmer und Arbeitnehmer werden ihre Existenz verlieren und ihren Unmut öffentlich bekunden. Wir fordern deshalb:

  1. Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90% ab Beginn
  2. dauerhafte Einführung von 7% Mehrwertsteuer
  3. Erweiterung des Bundeszuschusses „Soforthilfe“ für Unternehmen auch mit mehr als 10 Mitarbeitern
  4. Klarstellung zum Soforthilfe-Zuschuss
  5. Klare Exit-Strategie

zu 1. Wir fordern die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes für unsere Mitarbeiter auf 90% vom Nettoeinkommen rückwirkend ab Antragstellung. Die meisten unserer Mitarbeiter sind durch die verordnete Kurzarbeit in ihrer Existenz bedroht. Kurzarbeitergeld wie derzeit mit 60% bedeuten für viele Mitarbeiter der Branche ein Einkommen unterhalb des gesetzlich festgelegten Mindestlohnes an der Armutsgrenze und der drohende Absturz in die Sozialhilfe! Lohnbestandteile wie Sonn-, Feiertagszuschläge und auch Trinkgelder, die komplett wegfallen, werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt, sind aber für die Arbeitnehmer existenzieller Bestandteil ihres Einkommens und Lebensunterhalts. Die Berechnung des Kurzarbeitergeldes mit 60% bedeutet Einkommenseinbußen in Höhe von durchschnittlich 55%. Das heißt, im Vergleich zum bisherigen Einkommen bleiben nur 45%. Die vorgeschlagene Anhebung ab dem 4. Monat führt zu keiner Verbesserung für unsere Mitarbeiter, es sei denn, dass wir auch im Juli noch immer nicht öffnen dürfen! Deshalb besteht hier weiterhin unmittelbarer Handlungsbedarf!

zu 2. Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 % ab dem Tag der Wiedereröffnung hilft unserem Gastgewerbe, die entstandenen und nicht von uns verursachten Verluste teilweise auszugleichen.

Der Vorschlag des Koalitionsausschusses vom 22.04.2020 mit der Befristung von einem Jahr ist ein erster Vorschlag, hilft aber nur begrenzt, ist eindeutig zu kurz und kann nur ein erster Schritt sein. Die Betreiber von Bars und Diskotheken werden dabei überhaupt nicht berücksichtigt, da diese kaum Speisen verkaufen. Ebenso fehlt es an einer klaren Aussage für Veranstaltungen, in deren Kartenpreis auch Speisen enthalten sind (z.B. Dinnershows). Auch hier muss der ermäßigte Mehrwertsteuersatz gelten. Bei weiterer Schließung fehlen die existenziell wichtigen starken Feiertags- und Sommermonate. Ein Effekt würde dann erst in den tendenziell schwächeren Wintermonaten wirken und wäre vor dem Sommer 2021 schon wieder vorbei. Vorsichtige Berechnungen gehen davon aus, dass eine Refinanzierung der Verluste über 6-7 Jahre erfolgen könnte.

Die Senkung auf 7% sollte daher mindestens analog der Laufzeit der KfW-Kredite über 10 Jahre erfolgen.

zu 3. Förderanspruch sollen auch Gastronomie-, Hotelbetriebe und Veranstalter mit mehr als 10 Mitarbeitern haben, die aufgrund der Allgemeinverfügung vom 20. März 2020 ihr Unternehmen schließen mussten. Die Allgemeinverfügung stellt einen existenzvernichtenden Eingriff dar und entzieht uns jegliche Einnahmequelle ohne irgendeinen Entschädigungsanspruch bei weiter laufenden Betriebsausgaben, Investitionstilgungen und anderen Liquiditätsabflüssen. Bisher aufgelegte Programme sind für uns nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich. Darlehensanträge an Hausbanken sind ebenso wie Anträge an die KfW aufgrund nicht mehr gegebener Bonität ergebnislos. Dies gilt auch für das neue Programm „KfW-Schnellkredit“, da auch Hausbanken die Weiterleitung an die KfW ablehnen. Das Kurzarbeitergeld muss durch uns aber ebenso vorfinanziert werden. Wir fordern daher eine Erweiterung der bisherigen Bundeszuschüsse für Betriebe mit mehr als 10 Mitarbeitern.

Wir begrüßen den Vorschlag von Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf Betriebe aus Gastronomie und Hotellerie vor der Insolvenz in der Corona-Krise zu bewahren. Sein Konzept sieht nicht rückzahlbare Hilfen in Höhe von 3.000 Euro pro Betrieb und weitere 2.000 Euro pro rechnerischer Vollzeitstelle vor. Wir fordern daher die Ministerpräsidenten der einzelnen Bundesländer auf, diese Forderung auf Bundesebene umzusetzen und auch die Veranstaltungsbranche mit einzubeziehen.

zu 4. Wir fordern, dass für den Lebensunterhalt des Unternehmers pro Monat ein Betrag von Euro 2.000 pro Monat beim Zuschuss mit berücksichtigt wird. Die Bewilligungsgründe für die Bundeszuschüsse müssen bundeseinheitlich angewandt werden. Es ist für uns unverständlich, dass in einigen Bundesländern offensichtlich andere, und damit für den betroffenen Unternehmer günstigere Regelungen gelten und Lebenshaltungskosten ansetzbar sind. Gerade weil die unternehmerische Tätigkeit für uns die einzige Einnahmequelle darstellt, ist die Aufnahme einer Pauschale für die Bestreitung des Lebensunterhalts in den Zuschuss zwingend notwendig. Der bisherige pauschale Verweis auf die Grundsicherung geht an der Sache vorbei. Ebenso ist nicht nachvollziehbar, warum seitens der Regierung nur vereinzelt bestimmte Berufsgruppen bevorzugt werden.

zu 5. Eindeutige Klarstellung der Regelungen zu Veranstaltungen und deren zulässiger Größe fehlen. Ebenso fehlt es an Aussagen, wann und in welcher Form Öffnungen tatsächlich wieder zulässig sein werden. Dadurch haben alle Veranstalter, Künstler und Gastronomen derzeit keine Planungssicherheit. Dies betrifft neben der Frage, ab wann überhaupt wieder Einnahmen erwirtschaftet werden können, auch die Frage nach der Höhe der zu beantragenden Kreditmittel, da diese von der Dauer der Schließung abhängig sind.

Unterzeichner dieser Forderungen:

Ute Stöhr (Zum Schießhaus), Kathleen Parma (IceRollsFactory | networksPR), Ralph Krause (Blumenau | Rauschenbach deli | L Art de vie | Paul Rackwitz | Grillkollektiv | Essbar Catering), Olaf Kranz (Schmidt´s | Palastecke), Steffen Schmidt (Steuerberater | KMK), Ralf Langer (Schloss Klaffenbach), Lutz Albrecht (Panorama Tower Leipzig | Airportrestaurants JU52, Panini | Schnitzel Culture Leipzig | Lutz Albrecht Dienstleistungen), Kulturhaus Eutritzsch, Jörg Meißner (KRIMI total), S. Dietmann (Lingnerterrassen | Trobischhof), Jörg Nieschalk (Hotel Waldesruh), Olaf Thomann (Hotel Kreuztanne), Benjamin Unger (Blauer Engel Aue), Kathrin Linke (Dorint Hotel Leipzig), Saskia Römer (Café EUROPA), Jens Richter (HOGASPORT Radeberg), Ralf Urner (NetworksPR), Philip Hentrich ( Dorint Leipzig), André Donath (Turmbrauhaus), Herr Raso und Herr La Sorte (Ristorante MammaMia), Sarah Schwarz (Mitarbeiterin Panorama Tower Leipzig), Gianni Granzotto (Dolce Vita), Moyd Kourrum (Carolaschlösschen), Christian v. Canal (Rosis, Burgerheart, Grüner Salon, Hellmuts, Curry am Schloss, Kraftwerk-Mitte), Claudia Weidel (Café Europa, Café Continental), Steffi Kalz-Giese, Katrin Sander (Pulverturm und Sophienkeller), Doreen (Eiscafé Sinfonia), Andrea Spengler, Imane Oulmakki, Christian Fischer, Yvonne Reichelt (Gaststätte Holzwurm), Brigitte Übelmann, Stephanie Übelmann, Torsten Zieschank (IceRollsFactory), Claudia Santaguida, Francesco Stanzione, Lutz Hoppe (Segafredo), Thomas Bräunig, Chris Reuter, Kathrin Ulrich (Landhotel Dresden | Pillnitzer Elbblick), Claudia Weidel (Café Eckstein), Luisa Maria Weidel (Hostel LaLeLu), Pamuk (Magic Waffle | Acapulco), Tom Räntzsch (BIBABO Leipzig), Lutz H. Köhler (Goldener Hirsch), Dr. Sieber (Sternmühle Chemnitz), Regina Tutewohl (Hotel Andreas), Tom Schilling (Freiberger Schankhaus), Thomas Schulze (La Boucheé), Ingo Rasch (Maximilians Borna), Jens Hennig (Schankhaus Freiberg | Zur Orgelpfeife | Ratskeller Freiberg), Katrin Friedel (Berghotel Steiger), Mirco Meinel (Benchmark Event GmbH, Marek Kvasnicák (Spitzgrundmühle), Manuela Ochoa (Coffee Fellows), Juliane Knappe (Landhotel Eulkretscham), Diana Claudius, Tanja Widmann (Tapas Barcelona | El Espanol | Meet the Creek | La Osteria | Steak Royal | Bodega Madrid | Burgerei | Happy Happa), Sasa (Zino | Wine Garden), Sebastian Teichert, Ute Jähnigen (Kochloft), Jens Bauermeister (Fährgarten Dresden), Andrea Münster (Restaurant Münsters), Gritt Englert (Weinstock Leipzig), Kerstin Rudolf (Pension und Gaststätte Zwönitz), Katja (Trattoria Aurelia), Rocco Fisher (Elsterartig | Micello´s | Sole Mio Sonnenterrasse | Cossi´s), AnTon (Kneipe & Restaurant), Sylvia Kache (LuLu Lottenstein Leipzig) Christian (Burgerlich), Torsten Grahl (Gasthaus Barthels Hof), Chris (Wagners Restaurant und Weinwirtschaft), Wilhelm Büscher (Felix Dresden, Leipzig), Helge Andreas (Spitzhaus), Andreas Wünsche (W.O.K. Gastronomie), Agazio Salvatore (La torre da Salvatore | Il grottino da Salvatore | Il faor da Salvatore | Le due terre da Salvatore), Robert Gössel (festcatering.de), Ricco Geithner (Dresden 1900 | xfresh), Markus Arnold (Max Louis Chemnitz), Thomas Jacob (Schillergarten), Swetlana und Arturo (Classico Italiano | Champagner Lounge), Christian Stuhlmacher (Starlight Bowling Leipzig), Daniel Fischer (Restaurant Daniel), H. Vogel (Historisches Fischhaus), Sven (Steakhaus Radebeul), Lecker_isst, Ines Trentzsch (Hausdame Pillnitzer Elbblick), Clemens Lutz (Kochsternstunden | Convea | Kobalt), Ronny Weiß (Erzgebirgshotel Seiffen), Michael Möckel (Wenzel Prager Bierstuben), Silvio Liebscher (Pattis & Escher GbR | E & P GmbH), Ulrich van Stipriaan (STIPvisiten), Ulf Neuhaus (Barclass Dresden), Seb (Sombrero Dresden Sky | Sportsbar), Valentina Reimer, Mario Kreibich (MARO Dresden Play), Petra Förster-Kiepsch (VAPIANO Chemnitz, Prager Straße, Neumarkt Dresden), Kai Reiße (Berghotel Bastei), Nicole Hieke (Restaurant Finesse), Torsten Tzscherlich, Daniel Hermann, Claudia Weser (Luisenhof Dresden), Maria Sander (Palastecke), Salome Lorenz, Jens Pietzonka (Weinzentrale), Stefanie Hutterer (MA Palastecke), Andy Pomplun (Club Standesamt), Sascha Reiher (Wohnzimmer, Schokoladenbar, Madness), Burkhard Hille, Stephanie Döhne (Luisenhof Dresden), Evi Kluge, Franziska Klaeck, Thomas Bräunig (MA Convea, Palastecke), Katrin Sander u. Steffi Kalz-Giese (Pulverturm | Sophienkeller), Ingo Springer (Elbterrasse Wachwitz), Thomas Adam, Daniel Pfitzner (MA xfresh), Benjamin Slowik (Parkhotel Dinai), Nikolaos Gkiagkiaidis (DRESDEN 1900), Holger Zastrow (Zastrow & Zastrow), Sebastian Mosch (Landgut Mosch), Glenn Schindler (SR Event & Management GmbH & Ballart, Sportarena), Marcel Hauptvogel (Vollblutkoch), Karsten Bulla (Bulla & Jacobi GbR), Katrin Ulrich (Landhotel Ulrich | Pillnitzer Elbblick), Anne Protze (Ostrauer Hof), Yvonne Günther (MY Cakes & Sweets Parkhotel), Heiko Schmidt (Hotel und Restaurant Köhlerhütte-Fürstenbrunn), Christian Grapatin (Palastecke), Jan Kösters (Gasthof und Hotel „Roter Hirsch“), Stephan Link (Oma, Opa, Homage), Sven Jargosch (Congress Team), Bernd & Uwe Haufe (Adams Gasthof Moritzburg), Beatrix A&H Company GbR und Hentschels Apartments GmbH, BOWLING ARENA Dresden, Florian Leisentritt (Gewandhaus Hotel), Gregor Nähring (Cafe LuK), Norman Pörschke (Pörschis Kantine), Annett Borgwardt (Bahnwärterhäuschen & Tharandter Spezialitäten Manufaktur), Tina Wessollek (Logis L´Auberge Gutshof), Thomas Röpke (Parkhotel Dresden), Pension Blüher Dresden, Torsten Brendel (Schmiedeschänke), Peggy Hering (Blaumond), Torsten Zieschank (IceRollsFactory), Prima Seresin (Caffe Venezia Bautzen), Nihat Dörttepe (Milchbar Pinguin Leipzig), Jenifer Hansen, Alona Artjuha, Saenz Pablo (Las Tapas), Marie Lieschke, Nadine Schimpke, Patricia Gangfuß (Palastecke), Rene Nicklich, Dirk Schuster (Chio-Gastro, Las Tapas rapido), Sebastian Jajko (Kitzo Alpenstüberl), Ronald Otto (Erdbeerschänke Werdau), Frederike Zörner (Linther Hof), Wilma von Westphalen (Gasthaus Großer Kiepenkerl), Frank Berger, Henrik Bonesky (HB Group), Mirko Paul (Crottendorfer Räucherkerzenland), Fr. Kosel (Refrather Cafe), Peggy Lau-Höpfel (Fratelli Pastabar), Thomas Lungwitz (Hotel Drei Rosen Borna), Stephanie Maass (Stadtkind Rostock), Andreas Saller (Shaker Show), Rudolf Kornhuber (Bar Rossini), Doris Rünzel (Veranstaltungsservice Partytour), Nico Heilemann (Heilemann’s FachwerQ), Sandro Reichel (Best West Hotel Bautzen), Manja Handrack (Weinstube Radebeul), Johanna Henschel (Tourismusverein Angermünde), Judith Fichtner, Barbara Motz (Hotel und Restaurant Brückenschänke Sebnitz), Elisabeth König (Lichtenhainer Wasserfall), Markus Wahden (Landgasthof Alt-Engingermühle), Sebastian Hadrys (Landhaus Hadrys), Christiana Mix (Restaurant und Gästehaus Spinne), Enrico Todt, Jürgen Hoffmann (Weimarer Innenstadt Verein), S. Wedekind und Sven Müller (Schloss Wurzen), Kultur- und Werbegilde Altkötzschenbroda, Dirk Engemann (Hotel Liebesglück), Leila Yousefvant (Five Elements Hostel Leipzig), Franziska Koitzsch (Parkschänke Zabeltitz), Franziska Luthardt (DEHOGA Sachsen), Katrin Berger (Lichtenauer Mineralquellen GmbH), Antje Weißbach (Gleis 7 Gera), Thomas Scheiter (Gaststätte Anger Neuwürschnitz), Dirk Schröder (Fruchtexpress), Thomas Hoffmann (Fruchtexpress), Torsten Dietzsch (Nordsee Franchise), Steffen Kutschmar (Gaststätte Finkenstube Gera), Maik Adam (Reiberei in der Eisenmühle Elstertrebnitz), Grit Höfling (Bar Gritz), Romy Becker (Hotel zum alten Brauhaus), René Thieme (Schnitzelschmiede Gera), Cornelia Haidan (Landhotel Grubschütz), Ronny Grosser (Köstritzer Bierhaus Gera), Katja Post (Schnittstelle 1845), René Schulz (Hotel Bürgerhof), Carla Liebisch (Altes Kurhaus Lückendorf), Jacqueline Wägner (Hotel Elbflorenz Dresden), Bowlingcenter PLAY, Restaurant Pineapple Elbepark Dresden, Bernd Neumann (Hotel Schwarzbeerschänke), Katrin Bräuer (Torwirtschaft | Wachstube), Steffen Gloge (Gastrotechnik Brand), Hendrik Jahn (Kulturhaus Eutritzsch), Lutz Janke (Eiscafe-Pizzaria-Hotel Rialto), Uwe König, Klaus Degenhardt (Hotel Alte Mühle), Colin Lenz (BrewDogs DogTap Berlin), Thomas Frank, Jörg Schubert, Stephanie Seidel, Steffi Herrmann, Natalia Fulik, Sabine Kalinke (Victor’s Residenz-Hotel Leipzig), Ralf Malek, R. Wentzlaff, Stephan Maywald (Restaurant Liebesquelle Woltersdorf), Günther Peupelmann (Gasthaus Linde-Hermsdorf), Kevin Schönemann (Hotel Reuttherhaus Gardelegen), Conrad Siebert (Hotel Am Berg Oybin), Peter Weißbach (5 Elements Hostel), Petra Hirsch (Hotel Maximilians Landau), Michael Lottes (Hostel Mondpalast Dresden), Rustica Wurzen, Peter Stahlhut (Kaffeehaus Riquet), Heike Reinhardt (Gasthaus alte Nikolaischule), Genedle Catering Wurzen, Parkhütte Wurzen, Andreas Saller (Gasthaus 1470 Zwickau)

u.v.a.,

Du unterstützt die Forderungen der Branche auch? Dann trage dich gern hier ein!
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus

19 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Lucia Katinz
    20. April 2020 12:46

    wie bereits erwähnt, kämpfe ich seid der Schliessung um meine Existenz und bange, überhaupt morgen noch selbstständig sein zu können und dürfen. Die Herabsetzung der Umsatzsteuer auf 7% ist ein MUSS und es ist traurig, das wir Gastronomen den Bund, das Land, die Regierung darauf hinweisen müssen, wo wir doch alle mit der stärkste Träger an Steuergeldern sind, die wir monatlich erwirtschaften und unser Land damit stark beeinflussen.

    Antworten
    • Datenschutzbeauftragter
      22. April 2020 14:12

      Echt jetzt ? Ob 7 oder 19 % ,Ihr reicht doch die kassierte Steuer nur weiter oder werden dann Speisen und Getränke billiger ? 😉

      Antworten
      • Gern Gastronomin
        24. April 2020 09:47

        @ Datenschutzbeauftragter

        Kommen Sie aus der Branche?
        Denn Ihre „Argumente“ klingen eher nicht danach.
        Ich würde vermuten Sie möchten ein Rinderfilet für 15 € und ein Bier für 1,50 € auf einem liebevoll eingedeckten Tisch mit gut gebügelten und gestärkten Stoffservietten. Bestenfalls noch ein Amuse Gueule und ein Schnäppschen als Dankeschön, dass sie uns überhaupt mit Ihrer Anwesenheit beehrt haben.
        Und in der Tat freuen wir uns über jeden Gast, weil tun was wir tun, weil wir es gern machen und nicht, weil man sich in der Gastronomie so sehr bereichern kann. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, aber wir kennen auch unseren Wert und müssen uns nicht darunter verkaufen, ebenso wenig unsere Mitarbeiter.
        Alle unsere Mitarbeiter verdienen beinahe 2.000 €, keiner bekommt den Mindestlohn. Vllt können Sie sich ausrechnen welche Kosten das im Monat sind, nämlich weit mehr als die geforderte Summe.
        Und zur MwSt: Sicher kaufen auch Sie Lebensmittel ein. Diese werden mit 7 % versteuert.
        Wir führen 19 % ab. Ein Durchlaufposten ist das eher nicht.
        Ich wünsche allen, dass Sie „gut“ durch diese zeit kommen. Bleibt gesund!

        Antworten
      • Küchenmeister43
        24. April 2020 19:20

        @Datenschutzbeauftragter

        Ich kann nur den Kopf schütteln über soviel Ignoranz.

        @Gern Gastronomin
        Bravo gut dargestellt.

        Antworten
      • Maria Wasser
        25. April 2020 10:09

        Bravo Datenschutzbeauftragter. Leider hat bisher niemand auf Ihre Frage überzeugend und in sachlicher Art und Weise hier reagiert. Für mich steht daher noch immer ihre Frage im Raum: „Ob 7 oder 19 % , Ihr reicht doch die kassierte Steuer nur weiter!“ Für mich sieht es hier so aus, als ob die bisher hier reagierenden Gastronomen sich um eine ehrliche Antwort herumdrücken.

        Antworten
    • Michael Hohmann
      10. Mai 2020 13:52

      Die niedrigere MwSt wird durch eine höhere EK-Steuer zumindest teilweise kompensiert, da der betriebliche Gewinn durch geringere MwSt erhöht wird!)

      Antworten
  • Stephanie Seidel
    21. April 2020 20:32

    Ich arbeite im Freiberger Schankhaus Dresden und möchte meine Anstellung dort nicht verlieren.

    Antworten
  • Antje Weißbach
    22. April 2020 01:18

    (Pension Gleis 7) in Gera

    Antworten
  • Raphael John
    22. April 2020 13:20

    Kann ich nur unterstützen.

    Antworten
  • Datenschutzbeauftragter
    22. April 2020 14:06

    Wir fordern, dass für den Lebensunterhalt pro Monat ein Betrag von Euro 2.000 pro Monat beim Zuschuss mit als Kosten berücksichtigt werden kann.
    Wem von Euren Mitarbeitern zahlt Ihr 2000 € für seinen Lebensunterhalt ? Vllt. mal nicht so Üppig

    Antworten
  • Peter Korte
    22. April 2020 17:10

    Hallo Datenschutzbeauftragter,
    Hinsichtlich der Mehrwertsteuer sollten Sie sich mit Ihrem Mathematiklehrer Klasse 5 auseinander setzen. Vielleicht kommt da noch eine Art Erleuchtung. Sollten Ihnen die 2000,00 € zu viel erscheinen dann haben Sie die Möglichkeit sich in Zukunft Selbständig zu machen um einen Einblick in unseren Alltag zu erhalten. Viel Spaß dabei !
    Kleine Anmerkung, Bruttogehalt+Arbeitgeberanteile+Unfallversicherung da komme ich bei jedem unserer Mitarbeiter bei Vollzeit über 2000,00 €.
    Was sich der Staat und die Sozialkasse + eventuell die Kirche nimmt liegt nicht auf unserem Tisch.

    Antworten
  • Bin dabei. Es wird Zeit das sich in der Branche etwas tut und die Politiker endlich mal aufwachen.
    Die können doch nicht die Lohn und Gehaltskosten seit Jahren jedes Jahr um 10% erhöhen mit Mindestlohn (was ich natürlich unterstütze) und dann im Gegenzug keine Kosten / Steuern senken ??? Wir sollen immer nur zahlen, sichern aber Millionen von JOBS!! SCHLUSS DAMIT – lasst uns überleben !! Kein Gast zahlt doch EUR 25,00 für ein SchweineSchnitzel und will dann auch noch sonntags und abends um 23 Uhr serviert werden!! Es wird Zeit das die Branche mal zeigt was Sie kann – Öffnungszeiten vorgeben welche für Mitarbeiter/Familien Sinn machen !

    Antworten
  • Ralf Weißmann
    24. April 2020 00:32
    Antworten
  • Restaurant Delphi.savvas Dimitriadis
    25. April 2020 02:51

    Ich mit euch es reicht ..

    Antworten
  • Nicole Schäfer
    5. Mai 2020 09:26

    Hallo,
    eine super tolle Aktion.

    Antworten
  • Wo bleibt denn die Bundeshilfe. Nach 5 Wochen immer noch keine Reaktion. Ich habe mein Gasthaus in den letzten 2 Jahren mit harter Arbeit und viel Herzblut aufgebaut. Ich hoffe wir können diese Zeit überstehen. Tolle Aktion von euch auf diesem Portal. Weiter so. Ich wünsche uns allen Stärke in dieser Zeit.

    Axel
    gasthaus-eckelhausen.de
    Nordsaarland

    Antworten
  • Michael Hohmann
    10. Mai 2020 13:52

    Die niedrigere MwSt wird durch eine höhere EK-Steuer zumindest teilweise kompensiert, da der betriebliche Gewinn durch geringere MwSt erhöht wird!)

    Antworten
  • Mövenpicksteuer
    25. Mai 2020 14:10

    Ich verkaufe Fahrräder und ich möchte dann auch gern diesen 7 % Steuersatz haben, da mein Betrieb wärend Corona auch geschlossen bleiben musste. Natürlich werden meine Fahrräder für den Endverbraucher dadurch keinesfalls günstiger — das Feierabendbier wird ja auch nicht günstiger, auch wenn ich dann vielleicht eines mehr trinken würde.

    Wenn geringere MwSt. — dann bitte gerecht für alle !

    Antworten
  • ChrisDresden
    29. Mai 2020 14:05

    Ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen, gerade wo in Sachsen die Wiedereröffnung relativ entspannt ist, dass es tatsächlich Unternehmen gibt, die nicht öffnen wollen des Risikos wegen. Anstelle dessen, wird fleißig vom Staat gefordert ohne eigenes dazutun. Sorry, kein Verständnis, aber das zeigt auf, welch Unternehmen schon vor Corona im Eimer war und jetzt Rotzfrech am lautesten nach Hilfe schreit. Ich war völlig überzeugt von der Aktion, aber nach dem der kleine Finger geboten wurde, find ich es beschämend jetzt gleich drei Hände aufzuhalten. Diesen Unternehmen wünsch ich nichts schlechtes, aber die sofortige Streichung des KUG.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Menü