Forderungen der Gastronomen, Hoteliers und Veranstalter an Bund und Länder

Die Initiative Leere Stühle ist ein Zusammenschluss von und für Hoteliers, Gastronomen und Veranstaltern

An die Bundesregierung!

Unsere Initiative der Gastronomen, Veranstalter und Hoteliers steht für eine Bewegung, die mit leeren Stühlen mahnt, wie prekär die Lage für die Branche ist. Seit dem 01.11.2020 sind erneut die Türen von gastronomischen- sowie Beherbergungseinrichtungen geschlossen. Es sind mehr als 2,5 Millionen Mitarbeiter und 225.000 Betriebe betroffen. Für uns heißt dies JETZT, neue Forderungen, neue Strategien, neue Argumente und natürlich eine laute Aktion, die momentan energisch geplant wird. Eine bundesweite Allianz aus Partnern, Vereinen und Lieferanten arbeitet zusammen, um mit dem gleichen Statement und einer Stimme, für eine Branche zu stehen!

Unsere Vorstellungen zur Rettung unserer Unternehmen können alle auf dieser Seite lesen. Unsere Zeit läuft ab. Aus diesem Grund müssen wir noch mehr auf die derzeitige Notlage aufmerksam machen, in den Dialog gehen und zukunftsfähige Lösungen für den Erhalt der Betriebe und Arbeitsplätze einfordern. Die Gastronomie ist ein wesentlicher Bestandteil unserer kulturellen und gesellschaftlichen Identität, welche es im Sinne des friedlichen Miteinanders und der Vielfalt zu pflegen gilt. Wir fordern deshalb:

  1. Einen realistischen Plan zur Wiedereröffnung der Gastronomie und Hotelerie
  2. Die sofortige Aufnahme von Entschädigungsregelungen für die Gastrobranche in das neue Infektionsschutzprogramm
  3. Die sofortige und unbürokratische Umsetzung der angekündigten Überbrückungshilfen 2 und 3
  4. Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht über den 31. Dezember 2020 hinaus!
  5. Beibehaltung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes von 7% für Speisen bzw. Einführung von 7% für alkoholfreie Getränke in der Gastronomie & Hotellerie.
  6. Erhöhung des Kurzarbeitergeldes auf 80% bzw. 87% für Haushalte mit Kindern inkl. Zuschläge sowie Anspruch auch für Minijobber.

Am 11. Dezember 2020 werden wir Ihnen viele Fragen stellen. Deutschlandweit rufen wir zum Aktionstag „Leere Stühle“ auf! Wir brauchen Antworten, wir brauchen Planbarkeit!

Die Gastronomiebranche, ihre Zulieferer, Unternehmer, Mitarbeiter und Familien

Aktionen Leere Stühle findest du hier!

11 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Antje Weißbach
    22. April 2020 01:18

    (Pension Gleis 7) in Gera

    Antworten
  • Gerhard Schneider-Hirt
    10. November 2020 12:08

    Klare und transparente Forderungen, die ich gut unterstützen kann.

    Antworten
  • Super!!!
    Und dieses Mal müssen wir noch energischer die Politik ermahnen.
    Wir können nicht der Spielball der Politik sein .

    Antworten
  • Burkhard Maaß
    12. Dezember 2020 05:18

    Die leidtragenden dieser Krise sind die vielen Angestellten in der Gastronomie, die auf Grund falscher politischer Entscheidungen nur 60 % Kurzarbeitergeld erhalten. Die Regierung hebelt alle Tarifverträge aus und bringt sehr viele Menschen in Zahlungsnot.

    Antworten
  • Der Punkt 4 ist schon auf 31. Januar verlängert.
    Die Einführung der 7% auf alkoholfreie Getränke halte ich für aussichtslos 🤷‍♀️
    Beim Kurzarbeitergeld hingegen würde ich für 100 % plädieren!! Mit welchem Recht erhalten alle die von Steuergeldern bezahlt werden weiter ihren vollen Lohn und wir müssen unsere Mitarbeiter mit 60 % heimschicken!!?? Wo ist denn da die Solidarität – die viel gerühmte!!?? Da spaltet man die Gesellschaft um von der eigenen Hilflosigkeit abzulenken!
    Vielen Dank, dass ihr Euch so ins Zeug legt um der Gastronomie eine Stimme zu geben! Das hat die DEHOGA in all den Jahren nicht geschafft! Dankeschön!!!

    Antworten
  • Thomas Molter
    29. Dezember 2020 09:15

    Die sofortige Aufnahme von Entschädigungsregelungen für die Gastrobranche in das neue Infektionsschutzprogramm ..Ich glaubte immer die Aktion leere Stühle kämpft nicht nur für sich die Gastrobranche sondern für alle Veranstalter sowie auch für die Schausteller Dj,s und alle andern andere sitzen wir doch alle in einem Boot aber bei den vorderen dann scheinbar doch nicht schade schade Ist jetzt auch nur noch ein Brief der Gastronom. Wahrscheinlich ist es besser wenn jeder für sich selbst kämpft. Vergessen wird aber viele Gastronomen sind auch Schausteller und die Schausteller ihren festen bring den Gastronom die Gäste die Städte aber kämpft mal für euch und nicht für andere das macht Sinn !

    Antworten
    • Lieber Thomas, natürlich kämpfen wir nicht nur für die Gastronomie. Alle die dran hängen sitzen mit im Boot. Schausteller, Künstler, Veranstalter, Gastronomie in allen Formen- wir haben bisher keine Lobby oder große Unterstützer. Deshalb hält uns jeder für ersetzbar oder austauschbar. Sind wir aber nicht. Unsere Forderungen helfen ja branchenübergreifend allen, die so schlimm betroffen sind. Haben wir Erfolg, haben alle was davon. Aus diesem Grund kämpfen wir! Alles Gute, Ute Stöhr

      Antworten
  • Ich unterstütze eure Forderung und fordere von der Politik entlich die Realisierung der zugesagten Versprechungen.

    Antworten
  • Florian Kemnitz
    29. Dezember 2020 19:34

    Wir brauchen die 100 Prozent, mein Mann geht arbeiten und ich würde ja ein nebenjob nachgehen aber wie soll ich es den machen wenn die Kitas zu sind. Alles nicht überdacht,

    Antworten
  • Dominik Naumann
    6. Januar 2021 14:02

    Hallo Frau Parma,

    anbei unterbreite ich Ihnen meine Ideen die seitens der DEHOGA unbedingt auf den Tisch in Berlin sowie der EU gehören. Meiner Meinung nach dürfen wir uns nicht an die Politiker in Dresden Klammern da dort wie Wirkungskraft einfach nicht gegeben ist.

    – wo ich mit euch übereinstimme ist das eine dauerhafte Senkung der MwSt. für Gastronomie sowie Hotellerie sowohl für Speisen als auch für Getränke unumgänglich ist

    – des Weiteren müssen wir uns für perspektivische Fördermöglichkeit für Neugründungen, Betriebserweiterungen oder Betriebssanierung einsetzen. Nur so kann man das Interesse für die Gastronomie erneut wecken. Der Gastronom der bereit ist in seinen Betrieb zu investieren (weil er eine angemessene Förderung (min.50%) erhält) wird diesen Betrieb auch noch einige Jahre weiter betreiben. Nur so können wir das Gastronomie sterben was seit Jahren schon ein Thema ist einbremsen

    – natürlich ist es ebenso wichtig das die Überbrückungshilfe3 solange weiter gilt bis die Gastronomie wieder auf eigenen Beinen stehen kann

    – Thema Mitarbeiter, hier müssen wir dringend reagieren denn sonst finden wir weder Nachwuchs noch Fachpersonal. Hier müssen wir nur mal über den Tellerrand Richtung Bau schauen. Es ist doch so das in der Gastronomie ebenso eine Phase mit geringen Umsatz im Jahr gibt wie auf dem Bau. Warum führen wir nicht eine Art Gastronomie Wintergeld ein

    Ich hoffe das meine Ideen nicht falsch verstanden werden. Ich werde diese auch an zwei Politiker in Berlin schicken die ich persönlich kenne.

    Antworten
  • Katrin Bräuer
    16. Januar 2021 09:18

    Ab 15Grad Plus, sofortige Öffnung aller Bedienfreiflächen mit genügend Abstand. Solange die Leute Bahn fahren dürfen, kann ich diesen ganzen Mist nicht mehr verstehen!!
    Uns werden alle Fachkräfte davonlaufen….und dann???

    Antworten

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