Die aktuelle Job-Kampagne „Bar war gestern“ brüskiert Barbetreiber und Gastronomen

Initiative Leere Stühle sorgt für Shitstorm und Löschung der Kampagne in Sozialen Medien

Kaum haben wir einen Artikel in unserem Facebook-Account veröffentlicht, reagierte LIDL Deutschland. Nein, nicht mit einer Entschuldigung, mit der Löschung der Kampagne.

Unser Statement: „Unsensibler geht es nicht. Gerade in dieser Zeit, wo jeder Unternehmer der Gastrobranche alles tut, um seine Mitarbeiter zu halten, ist die Kampagne von LIDL ein absolutes No Go.“ Das Unternehmen LIDL Deutschland fordert in einem Spot die Mitarbeiter von Bars auf, in den Handel zu wechseln und den Bars und der Gastronomie den Rücken zu kehren.

 

Also liebe Marketingabteilung: Das war dann mal nix. Wir sind sehr bedacht, dass unsere Mitarbeiter in absehbarer Zeit wieder ihren Job aufnehmen können. Wir haben da folgende Handlungsempfehlungen für euch:

  1. Zahlt ordentliche Löhne!
  2. Geht liebevoll mit eurem Personal um!
  3. Haltet Mehrarbeit in Grenzen!
  4. Vielleicht probiert ihr mal ein Verhältnis auf Vertrauensbasis denn Kontrolle!

Gern laden wir eure Manager mal in einen netten Barbetrieb und zeigen euch, wie unsere Chefs ticken!

Hier der Beitrag in Facebook: LIDL wirbt Bar-Mitarbeiter ab

11 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Unglaublich! Ich wünsche Lidl, dass sie in allen Bars & Restaurants, die das hier irgendwie überstehen, keinen Platz mehr angeboten bekommen!

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  • Lidl soll lieber mal unter dem eigen Tisch kehren , fleischpreise , Mitarbeiter , Bezahlung , Überwachung dieser .usw.
    Lidl wird absofort von mir gemieden und nicht nur von mir .

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    • Miriam Maier
      1. Dezember 2020 06:29

      Hallo Rudolf,
      12,50€ ist für ungelernte ein ziemlich guter Stundenlohn in der Branche. Und ja bei Lidl ist das mit der Überwachung raus gekommen aldi und peny haben dann auch ganz schnell damit aufgehört bevor es ans Licht kam. Aldi hatte nen Deal mit McDonnells das während des März lock downs die Angestellten von Mc Donnells bei Aldi arbeiten konnten. Solange das Fleisch gekauft wird, wird es angeboten.

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  • Nicht zum ersten mal werde ich Lidl nicht mehr besuchen. Die Grischische Kirchen habe ich noch nicht vergessen.

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  • Hannelore Nowitzki
    30. November 2020 18:04

    Da war ich wohl längste Zeit Kunde bei LIDL, traurig und ausgesprochen schäbig so eine Aktion, schämen sollten sie sich ☹

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    • Dieter Beidinger
      1. Dezember 2020 03:37

      Nun ist Lidl aus meiner Einkaufsliste gestrichen, wer zu solch einem Aufruf fähig ist darf nichts mehr von mir erwarten!

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  • Silvia Pichler
    1. Dezember 2020 12:26

    Ich werden nie mehr einen Lidl betreten das ist sicher

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  • Jürgen Pütter
    1. Dezember 2020 16:11

    Ich bin seit 15 Jahren treuer Lidl Kunde aber auch seit 37 Jahren in der Gastronomie und Hotellerie. Als Dienstleister sehe ich sie nun nicht mehr und überzeuge meine Frau künftig ebenfalls andere Discounter zu nutzen.
    Wer einen schlechten Stil pflegt, gehört weder zu meinem Netzwerk und erst recht nicht zu meinen Lieferanten.
    Da hat das Marketing aber etwas völlig falsch verstanden mit dieser armseligen Vorgehensweise. Schade und Tschüß

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  • So sind die Bauern und die Spediteure erpressen.Personal geringfügig beschäftigt und überwacht. Braucht kein Mensch

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  • Lidl zahlt pünktlich und übertariflich und jede gearbeitete Minute,es gibt Weihnachts- und Urlaubsgeld. Überwachung ist seit vielen Jahren gar kein Thema mehr, jedes Teammitglied ist wertvoll. Ich habe schon in 7 Lidl Filialen gearbeitet. Die Arbeit ist anstrengend, macht auch Freude, und man wird seeehr gut bezahlt. Ich habe mich auch überall wertgeschätzt gefühlt und es wurde vernünftig kommuniziert.

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