MP Kretschmer im Videocall mit Vertretern unserer Initiative: „Voraussichtlich findet keine Öffnung vor Ostern statt!“

Wir rufen bundesweit alle Unternehmen auf, am 19. Jan.  die bisher erhaltene November/Dezemberhilfe zu veröffentlichen

Mit einem Autokorso durch Jena bzw. Dresden zeigen unsere Gastronomen am 19. Jan., dass dringend Zukunftslösungen gebraucht werden

Auszahlung Novemberhilfe für Gastronomen zu schleppendWir rufen alle Unternehmen auf, sich an unserer Aktion „Hilfen für die Gastronomie“ am 19. Januar zu beteiligen. Damit wollen wir vor allem zeigen, dass die Ende Oktober des vergangenen Jahres vollmundig versprochenen Hilfen zur Existenzsicherung ganzer Branchen bisher nur in geringem Maße angekommen ist. Mit Bändern und Plakaten könnt ihr eure Schaufenster nutzen, Fahrzeuge bekleben oder viral Fotos verbreiten. Im Downloadbereich erhaltet ihr Unterstützung.

Haltet JETZT zusammen und zeigt, dass es nicht nur um zu langsame Auszahlung von Hilfsgeldern oder nachträgliche Änderungen der FAQ´s geht. Zeigt, dass hier die Zukunft unserer Branche geschützt werden muss nicht einverstanden sind!

Gerade im Hinblick auf das gestrige Gespräch mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer haben wir Fragen auf die verbindliche Antworten ausstehen:

  • „Wie sieht die Öffnungsstrategie aus?“
  • „Wie geht es mit unseren Unternehmen in der Zukunft weiter?
  • „Was wird getan, um den Inzidenzwert zu senken? (Der MP sprach von einer Öffnung bei 100 max. 103 Inzidenzwert)“
  • „Warum wird die App pass4all (bereits im September in allen Appstores verfügbar gewesen!) zur Digitalen Unterstützung der Gesundheitsämter nicht bereits in allen Branchen und öffentlichen Einrichtungen eingesetzt?“

Autokorso in Dresden und Jena fordert Regierung zum Handeln auf!

In Dresden und Jena finden sich Gastronomen am 19. Januar zu einem Autokorso zusammen, ein erstes Zeichen, dass wir viele Fragen an die Regierung haben und das die bisher schleppende Auszahlung der angekündigten Unterstützungsgelder viele in Existenzängste bringt. Ute Stöhr, Betreiberin des Restaurant „Zum Schiesshaus“ und 2. Vorsitzende der Initiative Leere Stühle dazu: „Ich habe gestern einen Abschlag von 50% auf die Novemberhilfe bekommen. Wenn man bedenkt, dass ich per heute drei Monate alle laufenden Fixkosten und Löhne ohne Unterstützung begleichen musste, sind das in Summe 20% der notwendigen Kosten.“ Diese Summe wird Ute Stöhr auch auf ihre Fahrzeuge schreiben, die am Autokorso am 19. Januar in Dresden teilnehmen.

Tatsächlich hatte die Bundesregierung am 25.10. lauthals verkündet, dass sie die geschlossenen 220.000 Unternehmen unserer Branche NICHT im Stich lässt und schnell und unbürokratisch Hilfe leistet. Heute, 10 Wochen später, haben die Unternehmer für ihre nahezu 2,2 Millionen Angestellten die Löhne verauslagt, Mieten gezahlt, Fixkosten bedient, Kredite getilgt etc pp.

Jetzt stellt sich heraus, dass für die noch immer ausstehenden Zahlungen Software-Probleme beim Bund verantwortlich seien. Darüber hinaus wurden klammheimlich die Bedingungen und regeln zur Coronahilfe geändert bzw. „angepasst“. Viele Anträge gelten nun als falsch. Der Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst (FDP) erhielt nach einer parlamentarischen Anfrage zur Novemberhilfe aus dem BMWI die Antwort, dass bspw. für Sachsen per 06.01.2021 bisher 8.716 Anträge eingegangen sind, das beantragte Volumen 157.856.109,93 Euro beträgt und bisher 43.423.876,54 Euro ausgezahlt wurden. Wohlgemerkt Novemberhilfe!!! Zur Dezemberhilfe konnte der Bund keine belastbaren Zahlen liefern. Anmerkung Herbst: „Das sind die Beträge ohne die Direktanträge der Solo-Selbstständigen“.

Wir sagen es reicht und zeigen, was tatsächlich an November-/Dezemberhilfe gekommen ist!

Lasst uns deshalb bundesweit allen Menschen zeigen, dass hier eure Existenzen auf dem Spiel stehen. Dass dafür, dass Deutschland gesund bleibt, wird…, eine Branche unverschuldet den Bach runter geht, wenn nicht bald die Unterstützung kommt.

Zeigt am 19. Januar, wie viel Unterstützung Ihr für November und Dezember 2020 bekommen habt. Schließt euch uns an!

So bist du in jeder Stadt dabei! Solidarität jetzt!

Bisher an Überbrückungshilfe erhalten

In Dresden treffen sich Unternehmer, Mitarbeiter und Zulieferer 10.30 Uhr auf dem Parkplatz der Metro Dresden. Von da ab geht es durch die Stadt. jeder sollte sich über unser Marketingtool das Plakat herunterladen und mit weißem Stift eintragen, wie viel Hilfe tatsächlich bisher ausgezahlt wurde. Auch schwarz/grüne Bänder können an Fahrzeugen die Solidarität für unsere Branche zeigen.

In Jena wird sich 10.30 Uhr gegenüber vom Fußballstadion getroffen (Treffpunkt Parkplatz beim Sportforum).

Ladet euch die Plakate runter, schmückt eure Fahrzeug und fahrt am 19. Januar 2020 durch eure Stadt. Zeigt, wie es euch geht . Stellt die Plakate auf Stühle vor eure Restaurants, informiert die Presse.

Ob in Dresden, Jena oder anderen Städten.  Trefft euch am 19. Januar 2021, 10.30 Uhr in euren die Metro- oder Selgros-Märkten und fahrt durch eure Stadt. Ob einzeln, gemeinsam … MACHEN! Zeigt, dass wir in Deutschland viele sind, Mitarbeiter, Zulieferer, Unternehmer.

Hier findet Ihr unsere Forderungen!

5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Super Aktion
    Bin selber betroffen in Rostock und Graal Müritz , ich hoffe auch auf diese Aktion in Rostock!
    Wir sind dann dabei !
    Auch wir haben bisher nur 50% für den November bekommen.
    Uns geht nun tatsächlich die Luft aus , für Januar konnten wir durch Privateinlagen noch absichern
    Ab Februar sind wir insolvent 😥😥😥
    Bei uns handelt es sich um das
    Eiscafé Rosso Bianco Graal Müritz
    und
    Food and ice creativ Eismanufaktur Rostock
    (Produzent von handwerklichem Speiseeis für MV)
    Gemeinsam sind wir stark !!!
    Die Politik in Berlin sollte endlich zur Rechenschaft gezogen werden, vor allem die Minister Scholz und Altmeier

    Antworten
  • Katrin Bräuer
    16. Januar 2021 08:59

    Wir haben 30% bis zum 16.1. erhalten.
    Torwirtschaft und Wachstube in Dresden
    http://www.torwirtschaft-dresden.de

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  • Nötig anzumerken ist leider auch, dass Steuerberater ihr Antragsmonopol genutzt haben, um für die Formalie knapp 1000 Euro in Rechnung zu stellen

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  • Prima Aktion, wir als Bastei in der Sächsischen Schweiz sind dabei. Haben bisher 10 %für die 2,5 Monate erhalten. Bei über 100 Angestellten ist auch noch kein KUG von Dezember eingegangen.

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  • Bin ein kleines Unternehmen mit 1 Angestellten (35 h/Woche) und habe für die Beantragung der November- und Dezemberhilfe einen externen „Prüfenden Dritten“ gebraucht. Dieser kostete mich „nur“ je Antrag 500,00€ netto um je 1700,00 € Abschlag (Ende Dezember und Anfang Januar) zu erhalten. Hätte ich meinen Angestellten entlassen, wäre ich Soloselbständiger, hätte meinen Antrag selbst stellen können und mir wären die Kurzarbeitergeldzahlungen, die ich nur durchreiche, nicht abgezogen worden. Ergebnis 1800,00 € im Monat November und Dezember mehr.

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