Wir zeigen Ihnen, wo der „Löffel“ hängt

Für unsere Aktion am 15.05. in Berlin ein Aufruf an euch: Schickt uns eure Löffel! Die Idee ist, dass wir die Löffel in Sichtweite der Entscheidungsträger vor den Bundestag platzieren. Ihr wollt auch ein Statement an die Politik setzen, aber konntet am 08.05. nicht mit dabei sein? Dann habt ihr mit dieser Aktion die Möglichkeit dazu. Wir wollen in Berlin diesmal gemeinsam für ganz Deutschland Flagge zeigen und das Ding zusammen rocken. Dafür sind auch die Behälter, die ihr diese Woche mit Löffeln füllt, wichtig. Der Zollpackhof stellt uns sein Gelände als Sammelstelle und Postadresse zur Verfügung. Die Logistik und Organisation vor Ort wird auch dieses Mal wieder von den Gastro Piraten gestemmt. Die genaue Anschrift und Kontaktinformationen lauten wie folgt:

Zollpackhof – Restaurant & Biergarten

Elisabeth-Abegg-Str. 1

10557 Berlin

T +49 30 330 997-20

mail@zollpackhof.de

www.zollpackhof.de

Achtet beim Versand bitte auf das Gewicht des Löffels. Je nach Art und Material ist er unterschiedlich schwer und benötigt eine andere Briefmarke und einen anderen Umschlag. Alle relevanten Informationen dazu findet ihr hier. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und darauf, euch am 15.05. in Berlin zu treffen!

Unser Motto mit dem Löffel

Wir haben bereits unser Motto „Wir geben den Löffel ab!“ bekannt gegeben. Ein wichtiger Punkt der Aktion wird es sein, dass wir in einem durchsichtigen Behälter so viele Löffel wie möglich zu sammeln. Das soll neben den Stühlen als ein weiteres Zeichen für jeden Menschen in unsere Branche gelten. Dazu kommt jedoch die Symbolik, dass durch diese Krise Existenzen vor dem wirtschaftlichen Untergang stehen. Aber dieses Motto endet diese Woche nicht. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Veranstaltungen möchten wir am nächsten Freitag unser Motto wiederverwenden. Bisher haben wir immer neue Ideen umgesetzt, um die mediale Aufmerksamkeit zu behalten. Doch jetzt sind wir dazu gezwungen etwas deutlicher zu werden. Da viele Gastronomen wieder öffnen dürfen, werden wir weniger Zeit für die Aktion haben. Deshalb wollen wir uns vorerst mit einem großen Finale in Berlin verabschieden. Die Politik sollte sich jetzt aber nicht zurücklehnen, denn eine Öffnung hilft uns allein nicht sehr weit. Notfalls werden mit einer anderen Form des Protests auf uns aufmerksam machen. Wir möchten auch ausdrücklich niemanden davon abhalten, die Aktion an den nachfolgenden Freitagen durchzuführen.

Wenn Ihr weitere Fragen habt, kennt Ihr bereits unseren Kontakt.

8 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Sandra Opitz
    8. Mai 2020 07:11

    Mein Unternehmen lebt hauptsächlich von Klassenfahrten, Gruppenreisen und Familienfeiern, was dies für mich und meine Mitarbeiterinnen bedeutet ist wohl jedem klar.

    Antworten
  • Gesine Hunger
    8. Mai 2020 07:53

    Hochzeiten?!
    Da kommen keine großen Umsätze!
    Es wird dieses Jahr auch keine Weihnachtsfeiern geben und danach kommen wieder die sowieso umsatzschwachen Wintermonate.
    Ohne Worte😔

    Antworten
  • Ich arbeite überwiegend für Caterer und Restaurants auf den verschiedensten Veranstaltungen auch für Politiker.
    Seit Anfang März wurde alles storniert, eine Katastrophe. Dann wird auch noch die gross angekündigte Hilfe zurück genommen.
    Wir müssen nicht auch noch verar…… werden.

    Antworten
  • Andrea W.
    8. Mai 2020 15:49

    Hallo, ich kann das Gejammere nicht verstehen. Wir alle erleben „Covid-19“ und müssen damit leben! Es trifft JEDEN hart und unvorbereitet. Aber Gesundheit geht über alles. Auch wir müssen nun vom Erspartem leben, dafür bildet man eben in guten Zeiten entspr. Rücklagen.
    Die aktuellen Forderungen halte ich für völlig überzogen und unverhältnismäßig. Zuerst muss die Pandemie bekämpft und besiegt werden. Dann werden auch die Menschen wieder in unsere Restaurants, Hotels und Pensionen zurück kehren.
    Man muss den Gürtel enger schnallen, eben von seinem privaten Lebensstil auch einmal „herunter fahren“ – wir machen das und wir empfinden es als durchaus zumutbar für alle hier Anwesenden!
    Wir sollten froh sein, dass die Restaurants nun öffnen und es liegt doch an UNS, dass die Menschen dann gern zu uns kommen und unsere Speisen und Getränke konsumieren. Das Gejammer ist auf extrem hohem Niveau und völlig unangebracht. Ihr seid alles Hellseher… und malt düstere Prognosen auf ohne es erst einmal zu probieren!
    Schämt euch!

    Antworten
  • Na das war ja ein SuperBeitrag von der Frau Andra M., wo arbeitet Andrea denn ,das sie in den letzten Jahren noch Rücklagen bilden konnte ? Und wenn sie mit der Hälfte der Gäste so prima überleben kann…… na da kann man doch nur gratulieren! Die meisten werden da vermutlich ihre Probleme haben!
    j.S.

    Antworten
  • Van Vlasselaer Yvette
    9. Mai 2020 11:20

    Mein Unternehmen lebt hauptsächlich
    von Hochzeitsfeiern bis zu Geburtstagsfeiern und Familienfeiern.
    Die Parteien bis einschließlich Juni wurden meistens auf das nächste Jahr verschoben.
    Im Sommer bauwen wir Reseve für den Winter, weil es ruhig ist im winter und die Heizkosten hoch sind.
    Jetzt ist unser Reserve aufgebraucht und wir bauen nichts mehr auf.
    wer hilft uns ??????

    Antworten
  • Jean-Marc L
    9. Mai 2020 12:29

    Hallo Frau Andrea W,
    wenn Sie das Glück haben sich keine Sorgen machen zu müssen, schön für Sie. Es ist aber Unverschämtheit und Niveaulos so über Kollegen zu Urteilen die Existenz Angst haben.

    Antworten
  • ? Andrea W. ?
    Welche Forderungen sind denn Ihrer Meinung nach “ völlig überzogen und unverhältnismäßig ?
    Jeder kann doch nur von sich sprechen. Viele der Unternehmen sind noch relativ jung, da kann man sich wenig bis nichts ansparen. Fixkosten laufen weiter ohne Einnahmen. Für Betriebe
    《 10 Angestellte reicht der Rettungsschirm, wenn überhaupt, für 2 Monate.Ich als Angestellte habe es noch relativ gut, da ich schwarz auf weiß mein Monatsentgelt stehen habe. Großes Lob an meinen Chef und an alle anderen, die so mutig sind uns als Kurzarbeiter mit durchzuziehen, um uns vor Kündigung zu schützen. Das zeigt mir seine Wertschätzung und die kann man mit Geld nicht kaufen.
    DANKE.

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